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Kochen, wie es zuhause schmeckt


Dunkle Bratensoße selbst gemacht

Dunkle Bratensoße selbst gemacht

📖 Was ist das

Eine aromatische, tiefgründige dunkle Bratensoße, die mit Speck, Gemüse und Kräutern langsam eingekocht wird – perfekt für klassische Fleischgerichte.

⏱️
Vorbereitungszeit
20 Minuten
🔥
Kochzeit
1 Stunde 10 Minuten
👥
Portionen
4 Portionen
📊
Schwierigkeitsgrad
mittel
💰 mittel
🗓️ Herbst, Winter
4.90/5

🛒 Zutaten

  • 100 g Speck
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Sellerie
  • 30 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml dunkler Fleischfond
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • optional: 100 ml Rotwein
  • optional: 1 Knoblauchzehe
  • optional: weitere Gewürze nach Geschmack

📊 Nährwertinformationen

calories
161 kcal
proteins
9 g
fats
10 g
carbohydrates
8 g

Eine dunkle Bratensoße ist die perfekte Ergänzung zu saftigem Braten oder herzhaften Schmorgerichten. Mit einer Basis aus Speck, Zwiebeln und Wurzelgemüse entwickelt sie ein intensives Aroma, das durch Kräuter und Tomatenmark wunderbar abgerundet wird. Die lange, sanfte Köchelzeit sorgt für eine samtige Konsistenz und tiefen Geschmack – ein Klassiker, der in keiner Küche fehlen darf.

👨‍🍳 Zubereitung

  1. 1

    Speck in feine Würfel schneiden. Zwiebel, Karotten und Sellerie schälen und ebenfalls klein würfeln.

  2. 2

    Butter in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Den Speck darin etwa 10 Minuten anbraten, bis er Farbe annimmt und Fett freisetzt.

  3. 3

    Zwiebeln und Gemüse hinzufügen und unter Rühren 5 Minuten glasig anschwitzen.

  4. 4

    Das Mehl über das Gemüse streuen und kurz mitrösten, bis es leicht goldbraun ist.

  5. 5

    Tomatenmark einrühren und kurz mit anrösten, um die Säure zu mildern.

  6. 6

    Mit dem dunklen Fond ablöschen und gut verrühren, damit keine Klümpchen entstehen.

  7. 7

    Lorbeerblatt und Thymianzweige einlegen. Die Soße bei niedriger Hitze etwa 60 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sämig eingedickt ist.

  8. 8

    Anschließend die Soße durch ein feines Sieb passieren, um eine glatte Konsistenz zu erhalten.

  9. 9

    Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nach Belieben mit Rotwein, fein gehacktem Knoblauch und weiteren Gewürzen verfeinern.

  10. 10

    Noch einmal kurz aufkochen lassen und warm servieren.

💡 Tipps und Variationen

  • Reichhaltige Variante: Verwende anstelle von Butter Butterschmalz und ergänze die Soße mit einem Schuss Portwein oder Madeira für mehr Tiefe.

  • Technischer Tipp: Ein feines Haarsieb oder Passiertuch sorgt für eine besonders glatte Soße ohne Gemüsestücke.

  • Dominantes Merkmal: Der Speck gibt der Soße ihre rauchige, herzhafte Note und ist geschmacklich prägend.

  • Vegetarische Alternative: Ersetze Speck durch geräucherten Tofu und verwende Gemüsebrühe statt Fleischfond.

  • Struktureller Ersatz: Statt Speck kannst du auch Pilze anrösten, um eine fleischlose Umami-Basis zu schaffen.

  • Geheimzutat: Ein kleiner Löffel Hefeextrakt intensiviert den Umami-Geschmack und rundet die Soße ab.

  • Schnelle vegane und glutenfreie Variante: Nutze pflanzliche Butter, glutenfreies Mehl und Gemüsebrühe, um die Soße anzusetzen.

  • Das Geheimnis dieser Soße liegt in der langsamen Reduktion bei milder Hitze, die alle Aromen harmonisch verbindet.

📦 Aufbewahrung

Die Soße hält sich im Kühlschrank gut abgedeckt bis zu 3 Tage. Zum Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Fond oder Wasser verdünnen.

🍷 Empfohlene Kombination

Zu dieser dunklen Bratensoße passen hervorragend kräftige deutsche Rotweine wie ein Spätburgunder aus Baden oder ein Lemberger aus Württemberg. Auch ein fruchtiger Dornfelder ergänzt die herzhafte Würze ideal. International bieten sich ein italienischer Barbera oder ein französischer Côtes du Rhône an, die mit ihrer Fruchtigkeit und Würze das Gericht wunderbar begleiten.

Mit dieser klassischen dunklen Bratensoße gelingt dir ein vielseitiger Begleiter für viele herzhafte Gerichte. Die Kombination aus sorgfältig gerösteten Zutaten und langsamer Reduktion macht sie zu einem unverzichtbaren Küchenklassiker.

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